Josef Weimert

Dinnermusik im Restaurant

Hörprobe am Klavier

Ein guter Abend ist für mich der, an dem niemand klatscht. Die Gäste essen, reden, lachen, und beim Nachschenken bemerkt einer, dass da seit einer Stunde jemand spielt. Dann habe ich meine Arbeit gemacht.

Festlich gedeckte Tafel bei Kerzenlicht in einem Restaurant

Wie ich spiele

Ich höre den Raum mit. Wird es lauter an den Tischen, gehe ich mit. Kommt der Hauptgang und es wird ruhiger, nehme ich mich zurück. Gespielt wird Jazz, französisches Chanson, ruhige Klassik und Melodien, die fast jeder kennt, ohne den Titel zu wissen. Ein festes Programm habe ich nicht, das entsteht am Abend.

Pausen nach Gefühl

Feste Pausenzeiten vereinbare ich nicht. Ich sehe vom Instrument aus, wann serviert wird und wann ein Tisch richtig ins Gespräch kommt, und lege die Pause genau dorthin. Wer nach der Uhr aufhört, hört meistens im falschen Moment auf.

Einmal oder jeden Monat

Manche Häuser holen mich für einen einzelnen Abend, andere haben ihren festen Termin. Der zweite Abend in einem Haus ist immer der bessere. Dann kenne ich den Raum, die Uhrzeit, zu der es voll wird, und die Ecke, in der man mich gerade noch hört.

Praktisches

Steht bei Ihnen ein Flügel oder ein Klavier, spiele ich darauf. Sonst bringe ich mein E-Piano mit, das braucht eine Steckdose und wenig Platz. Auf der Terrasse oder im Hof geht auch das Akkordeon, ganz ohne Strom. Ich spiele in der gesamten Bodenseeregion, in der Schweiz und in Österreich.

Anfragen

Am besten kommen wir telefonisch ins Gespräch. Alles Weitere klären wir dann persönlich.

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